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| Literaturverzeichnis - Tarot und Tarotkarten | |
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Dieses Tarot gehört nach Intention und Gestaltung in die Gruppe jener Tarot-Ausgaben, die sich dem Themenkreis abendländisches Heidentum verschrieben haben.
Die Autoren sehen im Tarot einen auf uralten Archtypen basierenden Lehrer und Seelenführer, mit dessen Hilfe sich auch die Kerngedanken von Wicca und Druidentum erforschen ließen (7). Diese beiden Strömungen magischer Spiritualität seien im Laufe der Jahrhunderte in Britannien entstanden, eine Vereinigung der wesentlichen Merkmale beider wurde mit dem DruidCraft-Tarot versucht.
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Nach den einleitenden Worten werden einige Grundsätzliche Fragen zur Interpretation der Karten gegeben, ehe alle Karten im Einzelnen besprochen werden, wobei es jeweils einige Vorbemerkungen zu den .
Begonnen wird dabei mit den äußeren Mysterien genannten Kleinen Arkana, erst den Hofkarten, die im DruidCraft-Tarot Prinzessin, Prinz, Königin und König heißen, dann die Zahlenkarten As bis Zehn. Die Farben sind dabei Stäbe, Kelche, Schwerter und Scheiben genannt. Die Großen Arkana entsprechen in Benennung und Reihenfolge überwiegend dem Üblichen (in Klammern Name und Nummer nach dem Tarot de Marseilles):
0 Der Narr
(XXII Der Narr)
I. Der Magier
(I Der Magier)
II. Die Priesterin
(II Die Hohepriesterin)
III. Die Herrin
(III Die Herrscherin)
IV. Der Herr
(IIII Der Herrscher)
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Die Stellung der Trümpfe VIII. (Stärke bzw. Kraft) und XI (Gerechtigkeit) ist also wie beim Rider-Waite-Tarot gegenüber dem Marseiller Tarot vertauscht. Unter Fferyllt versteht man einen druidischen Alchemisten.
Die Motive zeigen manche Verwandtschaft zu erwähnten Vorbildern, die Art der Darstellung ist jedoch eine ganz eigene, der Grundthematik des Decks angemessene. Das Thema ist auf jeder der großformatigen Karten (9 x 14 cm; anders als hier dargestellt haben die Karten im Original einen weißen Rand mit abgerundeten Ecken) klar und eindeutig zu erkennen, so daß dieses Deck für den Einsteiger ebenso brauchbar ist wie für den Fortgeschrittenen, der andere an traditionelle Vorbilder angelehnte Decks gewohnt ist.
Mit den Grundlagen des Kartenlegens, der Vorstellung einiger Legarten, Literaturhinweisen und Bemerkungen zu den beteiligten Künstlern schließt das gutgemachte Begleitbuch, das den schönen Karten des DruidCraft-Tarot angemessen ist.
![]() Der Mond. |
![]() Neun der Schwerter. |
![]() Königin der Stäbe. |
Weitere Informationen zum DruidCraft-Tarot finden sich auf der speziell zu diesem Werk eingerichteten Webseite (www.druidcraft-tarot.org) sowie beim Arun-Verlag (www.arun-verlag.de).