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 Literaturverzeichnis - Tarot und Tarotkarten
 
 

DruidCraft-Tarot

Der Magier im DruidCraft-Tarot.
Der Magier im DruidCraft-Tarot.
 
Philipp und Stephanie Carr-Comm, Willi Worthington (Illustr.): DruidCraft. Das Druiden und Wicca Tarot. Orig. The DruidCraft Tarot, 2004. Übers. v. Frances Hoffmann. Buch mit 78 Karten. Arun, Engerda, 2004. ISBN 3935581548.
Anmerkung zur Zitierweise: die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Seitenzahlen des Begleitbuches.

Dieses Tarot gehört nach Intention und Gestaltung in die Gruppe jener Tarot-Ausgaben, die sich dem Themenkreis „abendländisches Heidentum” verschrieben haben.

Die Autoren sehen im Tarot einen auf uralten Archtypen basierenden Lehrer und Seelenführer, mit dessen Hilfe sich auch die Kerngedanken von Wicca und Druidentum erforschen ließen (7). Diese beiden Strömungen magischer Spiritualität seien im Laufe der Jahrhunderte in Britannien entstanden, eine Vereinigung der wesentlichen Merkmale beider wurde mit dem DruidCraft-Tarot versucht.

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DruidCraft-Tarot, 2004. ISBN 3935581548
 
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Dabei betrachten sich die Autoren als vom Gedankengut des Golden Dawn ebenso beeinflußt wie von anderen Tarotspielen, welche sich um die Tradition des heidnischen Alten Pfades bemühen, beispielsweise dem Merlin Tarot, dem Sacred Circle Tarot u. a. (8) Weitere Spender zum Gedankengut, das zur Entstehung dieses Tarots beitrugen, steuerten Pythagoras und die keltischen Barden bei (9).

Nach den einleitenden Worten werden einige Grundsätzliche Fragen zur Interpretation der Karten gegeben, ehe alle Karten im Einzelnen besprochen werden, wobei es jeweils einige Vorbemerkungen zu den .
Begonnen wird dabei mit den äußeren Mysterien genannten Kleinen Arkana, erst den Hofkarten, die im DruidCraft-Tarot Prinzessin, Prinz, Königin und König heißen, dann die Zahlenkarten As bis Zehn. Die Farben sind dabei Stäbe, Kelche, Schwerter und Scheiben genannt. Die Großen Arkana entsprechen in Benennung und Reihenfolge überwiegend dem Üblichen (in Klammern Name und Nummer nach dem Tarot de Marseilles):

0 Der Narr
   (XXII Der Narr)
I. Der Magier
   (I Der Magier)
II. Die Priesterin
   (II Die Hohepriesterin)
III. Die Herrin
   (III Die Herrscherin)
IV. Der Herr
   (IIII Der Herrscher)
Zwei der Stäbe im DruidCraft-Tarot.
Zwei der Stäbe im DruidCraft-Tarot.
 
V. Der Priester
   (V Der Hierophant)
VI. Die Liebenden
   (VI Die Liebenden)
VII. Der Wagen
   (VII Der Wagen)
VIII. Die Stärke
   (VIII Gerechtigkeit)
IX. Der Eremit
   (VIIII Der Eremit)
X. Das Rad
   (X Rad des Schicksals)
XI. Die Gerechtigkeit
   (XI Kraft)
XII. Der Gehängte
   (XII Der Gehängte)
XIII. Der Tod
   (XIII Tod)
XIV. Der Fferyllt
   (XIIII Mäßigkeit)
XV. Cernunnos
   (Der Teufel)
XVI. Der Turm
   (XVI Der Turm)
XVII. Der Stern
   (XVII Der Stern)
XVIII. Der Mond
   (XVIII Der Mond)
XIX. Die Sonne
   (XVIIII Die Sonne)
XX. Die Wiedergeburt
   (XX Das Gericht)
XXI. Die Welt
   (XXI Die Welt)

Die Stellung der Trümpfe VIII. (Stärke bzw. Kraft) und XI (Gerechtigkeit) ist also wie beim Rider-Waite-Tarot gegenüber dem Marseiller Tarot vertauscht. Unter Fferyllt versteht man einen druidischen Alchemisten.

Die Motive zeigen manche Verwandtschaft zu erwähnten Vorbildern, die Art der Darstellung ist jedoch eine ganz eigene, der Grundthematik des Decks angemessene. Das Thema ist auf jeder der großformatigen Karten (9 x 14 cm; anders als hier dargestellt haben die Karten im Original einen weißen Rand mit abgerundeten Ecken) klar und eindeutig zu erkennen, so daß dieses Deck für den Einsteiger ebenso brauchbar ist wie für den Fortgeschrittenen, der andere an traditionelle Vorbilder angelehnte Decks gewohnt ist.

Mit den Grundlagen des Kartenlegens, der Vorstellung einiger Legarten, Literaturhinweisen und Bemerkungen zu den beteiligten Künstlern schließt das gutgemachte Begleitbuch, das den schönen Karten des DruidCraft-Tarot angemessen ist.

Der Mond im DruidCraft-Tarot.
Der Mond.
Neun der Schwerter im DruidCraft-Tarot.
Neun der Schwerter.
Königin der Stäbe im DruidCraft-Tarot.
Königin der Stäbe.
 

Weitere Informationen zum DruidCraft-Tarot finden sich auf der speziell zu diesem Werk eingerichteten Webseite (www.druidcraft-tarot.org) sowie beim Arun-Verlag (www.arun-verlag.de).