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| Griechische Mythologie | |
In der griechischen Mythologie ein Meergott. Triton ist ein Mischwesen aus Mensch und Fisch bzw. Delphin. Vorne ist er menschlich, seine Arme sind die eines Pferdes, den Hinterleib hat er wie ein Delphin. So gestaltet gilt er als Meereskentaur (Ichtyokentaur).
Der weithin mächtig große Triton, der die Tiefen des Meeres innehat und bei der lieben Mutter und dem herrschenden Vater das goldene Haus bewohnt, eine furchtbare Gottheit ist, ist Sohn des Poseidon, dem Nachkommen der Rheia und des Kronos und der Amphitrite, der Tochter des Okeanos und der Tethys. (HESIOD, Theogonie, 930ff.)
Bruder ist Eurypylus. Sein Hauptattribut ist eine schneckenförmige Muscheltrompete. Wenn er diese bläst, als der Herold des Poseidon, bringt er das Meer in Wallung oder beruhigt es wieder.
Eine bekannte Tochter des Triton ist die Pallas, nach der die Athene das Palladium fertigte.
Als Geschlecht sind die Tritones das Gefolge des Poseidon. Ihr weibliches Pendant sind die Nereides, denen sie andauernd nachstellen. Die Tritones und Nereides der Gewässer ihrerseits sind Pendant zu den an Land wohnenden Satyrn und Nymphen im Gefolge des Dionysos.
Die Tritones sind vermutlich alte Gottheiten aus vorhellenistischer Zeit. Im Mythos spielen sie nur selten eine Rolle. Beispielsweise beschreibt der römische Dichter Vergil in seiner Aeneis (Aen. 6.1262ff.), wie Triton in einem musikalischen Wettstreit dem Misenus unterliegt und ihn deshalb ertränkt.
Häufiger finden sich Tritonen in der bildenden Kunst: Der auf seiner Muschel blasende Triton ist ein beliebtes Motiv.