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| Germanische Mythologie | |
(Völwa, auch Wala, Vala, Stabträgerin) Der Germane des Nordens nannte so Seherinnen und Zauberinnen.
Eine Wölwa (bei SIMROCK Wala, Die Edda, 1995) ist es, die im Eingangslied der Edda vom Anfang und vom Ende der Welt kundtut (Völuspá).
Eine andere Wölwa beschwört der Odin aus ihrem Grabhügel, um zu erkunden warum den Balder böse Träume plagen (Balders Träume). Hier wird berichtet, daß Odin sie mit einem Wecklied beschwört, sich selbst mit dem Decknamen Wegtam (der Weggewohnte), Sohn des Waltam (der Schlachtgewohnte) schützend.
Gern gibt die Wölwa nicht Auskunft, sie tut es nur, weil Odin sie dazu nötigt. Der Zauber endet, als sie beide ihr Gegenüber erkennen. Die Wölwa erkennt in Wegtam den Odin, er in ihr die Mutter dreier Thursen (Balders Träume, 13)