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 Deutschland - Mecklenburg
 
 

Schwerin

(PLZ 19053-63); slaw. Zuarin, „wald- und tierreich”) Stadt am Schweriner See, seit 1990 Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, zuvor Bezirkshauptstadt (1952), ehemals Hauptstadt des Landes Mecklenburg (1934) und von Mecklenburg-Schwerin (1920).

Eine slawische Burg Zuarin (Swerin) wurde erstmals 1018 erwähnt, doch mußte bei Zerstörung des Obodritenreichs der letzte Slawenfürst Niklot deutschen Heeren weichen. 1160 wurde Zuarin durch den Welfen und Sachsenherzog Heinrich den Löwen (von Braunschweig) zerstört. In diesem Jahr gründete der die Stadt, deren Name allmählich von Zuarin zu Schwerin wurde, und seitdem ist Schwerin mecklenburgische Herrscherresidenz und Bischofssitz.

Wappen von Schwerin
Der Stadtgründer und Stifter des ältesten Doms Heinrich der Löwe ist im Wappen der Stadt verewigt:

„Das Stadtwappen zeigt in Blau das goldene Reiterbildnis Herzog Heinrichs des Löwen: einen Ritter mit Topfhelm auf einem gezäumten, schreitenden Roß, der in der Rechten eine dreilatzige Fahne und in der Linken einen Dreiecksschild mit einem leopardierten Löwen hält” (Hauptsatzung der Landeshauptstadt Schwerin, §1(2), 2002).

 
--- Weiteres in sammelnder Vorbereitung ---
 

Ein Kobold aus Schwerin ist das Petermännchen. Das wollte einst sich und das alte, untergegangene Schwerin durch Ringkampf mit einem Soldaten erlösen lassen. (KUHN u. SCHWARTZ, S. 1)